„Ein Windhauch, und die Schatten auf dem Vorhang werden lebendig. Eine Wolke verdeckt die Sonne und zieht vorbei, und schon taucht das strahlende Gelb der Vase voll Mimosen wieder aus dem Dunkel auf. Es genügt, dass ein Licht zu leuchten beginnt, und verworrene, betäubende Freude erfüllt mich.”
Albert Camus, Licht und Schatten, in: Literarische Essays, Rowohlt Verlag, Hamburg 1959, S. 72 (erstmals erschienen in Heimkehr nach Tipasa, Arche-Verlag, Deutsche Übersetzung von Monique Lang).
Ich wünsche allen Blog-Leserinnen und -Lesern einen schönen Ostersonntag!
Ostern vor einem Jahr:
Sisyphos trifft Christus auf dem Blumenkübel oder immer nur ein Schritt bis zu Camus
Liebe Frau Reif!
„Das mittelmeerische Licht wenn auch gegenüber der nordafrikanischen Küste Algeriens, Spiel der Wolken mit Licht und lichtem Schatten bringen Blüten zum Leuchten in der Fülle, so auch bei uns im Norden zur Zeit die Rapsfelder. Eine (Augen)Weide für die Sinne -“
K. Stoevesandt